Am 4. Februar 2024 freuten sich die Gottesdienstteilnehmer von Friedrichshafen, Langenargen und Markdorf über den Besuch von Bischof Volker Keck.
Seinem Dienen legte er ein Wort aus Apostelgeschichte 2, Vers 39 zugrunde:
„Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird.“
Der gemischte Chor eröffnete mit „Herrlich strahlt des Meisters Gnade“ und Bischof Keck erinnerte daran, dass die Gnadensonne Jesu Christi in Zeit und Ewigkeit scheine und wünschte allen, diese Gnade möge weiterhin begleiten und erwärmen, denn „Gnade ist alles“.
Die Textgrundlage für den Gottesdienst führte zurück zur gewaltigen Pfingstpredigt von Petrus und zur ersten Gemeinde: „Als sie aber das hörten, ging’s ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun? (Vers 37). Bischof Keck empfahl, auch heute die Predigt im Herzen wirken zu lassen und nicht durch den Verstand zu schmälern. „Wenn wir glauben, dass der Heilige Geist wirkt, geht uns die Predigt durchs Herz“, so Bischof Keck. Auch die Frage, was man dann tun solle, erschließe sich aus dem Kontext und dem Textwort: „Wir wollen die Verheißungen Jesu generationsübergreifend weitertragen“. Die Kinder hatten den Bischof mit dem Lied „Wo zwei oder drei versammelt sind“ begrüßt – das hätten sie bestimmt nicht getan, wenn nicht Eltern und Lehrkräfte angeleitet und motiviert hätten. Die Gemeinde des Herrn habe eine Aufgabe und einen Auftrag, nämlich, den Missionsbefehl (vgl. Matthäus 28, 19-20) der Apostel zu unterstützen und das Evangelium weiterzutragen – jede Altersgruppe dürfe Vorbild für die nächste sein:
Seelsorge leisten und eine herzliche Gemeinschaft pflegen, in der jeder die Liebe Gottes und die Freude erlebt, ihm und anderen zu dienen.“
Auch einen „Erziehungstipp“ für die Umsetzung dieser Aufgaben wurde gegeben:
„Die beste Erziehung ist Vorbild und Liebe“, so Bischof Keck, der noch an Jesu Doppelgebot der Liebe und das vorbildliche Verhalten des barmherzigen Samariters erinnerte. Das Ziel, das alle verbinde, sei die Verheißung der Wiederkunft Jesu Christi wachzuhalten.
Beide Bezirksämter wurden um einen Predigtbeitrag gebeten.
Das Gemeindeorchester, der große gemischter Chor und die Kinder sorgten für eine wohltuende musikalische Umrahmung des Gottesdienstes.
Fotos: Sophie Schlumberger