Am Donnerstag, dem 09. Oktober 2025 diente Apostel Volker Keck den Gemeinden Bad Saulgau und Bad Waldsee.
Als Predigtgrundlage diente ein Bibelwort aus Matthäus 9, 36 und 37:
„Und als er das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren geängstigt und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben. Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter.“
Der schöne Auftakt des gemischten Chores, „Jesus kommt, wie er verheißen“, sei das Lieblingsthema der neuapostolischen Christen und der Gottesdienst diene der Vorbereitung auf den großen Tag. Der Heilige Geist erinnere an die Zusagen Jesu, dass er wiederkomme und dass er allezeit mit den Seinen sei.
Apostel Keck erinnerte auch an das Textwort des Erntedankgottesdienstes, man wolle das Evangelium hören und nicht „Geschichten“ aus dem persönlichen Alltag. Das vorgelesene Textwort zeige, wie Jesu seine Lehre verkündet hat. „Und als er das Volk sah, jammerte es ihn.“ Jesu habe den großen Mangel gesehen – im Irdischen und im Geistigen. Er sah auch die Zerstreuung der vielen Menschen und bat um „Arbeiter“, die sich dem Volk annehmen sollten, Jesu hatte Mitleid, zeigte Barmherzigkeit und habe später sein Opfer für alle Menschen gebracht. Diese beschriebene Situation des Mangels könne auch heute existieren, aber „Jesus nimmt Anteil an deinem Leben“, so Apostel Keck. Auch das Beispiel vom barmherzigen Samariter möge berühren, er habe seinen Nächsten erkannt und ihm geholfen. Er möge Vorbild für unser Handeln sein. Man möge keine Vorwürfe erheben und auch nicht nachtreten, sondern dem Nächsten das Heil zugängig machen. Ebenso sei es notwendig, Gutes auch in die Tat umzusetzen und nicht nur davon zu reden: „Was hilft’s, Brüder und Schwestern, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann denn der Glaube ihn selig machen? (Jakobus 2, 14).
Priester Jochen Frank, Vorsteher der Gemeinde Tettnang, wurde zu einem Predigtbeitrag gerufen.
Der Dank des Apostels galt nach dem Gottesdienst der „Gemeinschaftsarbeit“ aller am Gottesdienst Beteiligten und der schönen musikalischen Umrahmung des Gottesdienstes.
Fotos: Günter Föll