Am 18. März 2026 feierten die Gemeinden Bad Saulgau und Bad Waldsee mit Apostel Volker Keck den Gottesdienst.
Als Textwort diente Johannes 13, Vers 5:
„Danach goss er Wasser in ein Becken, fing an, den Jüngern die Füße zu waschen und zu trocknen mit dem Schurz, mit dem er umgürtet war.“
Das eröffnende Lied des gemischten Chores, „In dieser Zeit brauchst du den Heiland“, habe allen in der Seele wohlgetan, so Apostel Keck: „In dieser Zeit haben wir einen Felsen, einen Anker, einen Grund – Jesus Christus. Er ist der Mittelpunkt des Evangeliums, Mittelpunkt in jedem Gottesdienst, Mittelpunkt in unserem Leben“. In Erinnerung an den Gottesdienst des Stammapostels lautete der Rat des Apostels: „Nimm Jesus in dein Lebensschiff. Er liebt dich, er kennt dich, er hat immer Zeit für dich.“
Die Fußwaschung Jesu sei auch eine Verherrlichung Gottes gewesen, ein Zeichen der Demut. Normalerweise sei die Fußwaschung eine Aufgabe der Sklaven gewesen. Jesu gab ein Beispiel, aber die Reinigung sei auch notwendig gewesen, um Teil am Heil zu erlangen, um den Zugang zu schaffen zum Reich Gottes.
„Wären wir bereit, dem Nächsten die Füße zu waschen?“, so Apostel Keck. Als Mensch neige man eher dazu, dem Anderen sprichwörtlich den Kopf zu waschen. Jesu aber setzte ein Zeichen des Dienstes, der Demut, nicht des Urteilens. Ein Zeichen, um Anteil zu haben, am Heil, das Gott bereiten wird. Lasst uns dienen in Demut und so den Herrn verherrlichen, so lautete der Wunsch des Apostels.
Priester Lars Rademacher wurde zu einem Predigtbeitrag gerufen, in welchem er darauf hinwies, dass Jesu den Jüngern deutlich machte, dass es nicht um die natürliche Ehre gehe, nicht darum, Macht über andere zu erlangen, sondern um das Dienen in Demut, um den „kleinsten Weg“.
Chor und Orchester sorgten für eine schöne musikalische Umrahmung des Gottesdienstes.
Fotos: Günter Föll