Am Donnerstagabend, dem 17. September 2026, diente Apostel Volker Keck den Gemeinden Langenargen und Tettnang.
Vom 10. bis 14. September 2026 war das Junge Bereichsorchester aus dem Apostelbereich Ulm (JUBO) nach Skopje in Nordmazedonien gereist und erlebte dort auch einen Gottesdienst mit Bezirksapostel Martin Rheinberger. Dieses Textwort diente auch am Abend als Grundlage für den Gottesdienst: „Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Land hatte gut getragen. Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle. Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Güter.“ (Lukas 12, 16-18)
Der Liedvortrag des gut gestimmten Frauenchores, „Wenn Friede mit Gott“ (M48) sei ein schöner Auftakt, vom Frieden Gottes zu hören und sich an den Friedensgruß Jesu zu erinnern, möge dazu führen, Frieden in jedem einzelnen Herzen und in der Gemeinde zu haben, es möge jedem wohl sein, wenn Begegnung mit Gott möglich sei, so Apostel Keck.
Das Gleichnis vom reichen Kornbauer beleuchte einerseits die „Warnung vor Habgier“, ziele aber darauf, das Reich Gottes näher zu beleuchten: Jesu sei kein Schlichter in natürlichen, finanziellen Streit, das zeige die Vorgeschichte zum Gleichnis. Man brauche Gott nicht um ein gerechtes Erbe bitten, denn er habe uns im Opfer seines Sohnes schon alles gegeben. Der reiche Kornbauer habe alles mit sich selbst ausgemacht – im Reich Gottes gelte aber Beziehung und Austausch untereinander. „Wir haben Gemeinschaft in der Gemeinde, im Heiligen Abendmahl, lasst uns Beziehung pflegen zu Jesu“, so Apostel Keck. Der Maßstab, den der reiche Kornbauer in seinem Denken veranschauliche – höher, größer, mächtiger -sei zwar durchaus modern, aber ebenfalls nicht gültig im Reiche Gottes. Dort gelte das Gebot der Nächstenliebe und der Demut.
Bezirksvorsteher Thomas Reichle betonte in seinem Predigtbeitrag, wie wichtig es sei, den wahren Reichtum zu erkennen und zu schätzen.