Am 08.10.2026 feierte Apostel Volker Keck mit den Gemeinden Bad Waldsee und Bad Saulgau den Gottesdienst.
Das Textwort wählte er aus dem 1. Brief des Petrus, die Verse 8 und 9:
„Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb. Und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht. Ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit.“
Nach dem Vortrag des gemischten Chores, „Gib mir dein Herz“, betonte Apostel Keck, wie schön diese Bitte sei und dass man einstimmen möge, denn wem sollte man sonst sein Herz anvertrauen?
Der Petrusbrief beginnt mit den Worten: Gott gebe euch viel Gnade und Friede. Auch dieser Wunsch möge jedem am Abend gelten: Gott möge Gnade und Frieden schenken, so Apostel Keck. Als Überschrift stehe über dem Textwort „Lebendige Hoffnung“. Wenn man sich umschaue, so sehe man aber viel Unfriede, Gewalt, Böses; man könnte die Hoffnung verlieren. Lebendige Hoffnung gründe sich auf die Auferstehung Jesu Christi und auf seine Zusage: „Ich will wiederkommen“. Der Heilige Geist, tröste und stärke bis zur Wiederkunft Christi. Auch dies sei eine Zusage, die Perspektive und Zukunft vermittle und die lebendige Hoffnung stärke.
„Welchen Stellenwert hat die Verheißung auf die Wiederkunft Jesu in unserem Leben?“, so Apostel Keck. Im Katechismus stehe, der Gottesdienst ziele darauf ab, dass die Hoffnung gestärkt werde auf die Wiederkunft Christi und dass die Gläubigen vorbereitet werden. Dies dürfe aber kein Zwang sein, sondern man möge sich durch Gottes Wort und die Sakramente vorbereiten lassen, weil man Jesu liebe und ihn sehen wolle. Dazu brauche man die Gottesdienste. „Sie sind wertvoll und es gibt dafür keinen Ersatz, so Apostel Keck.
Evangelist Bernd Najewitz, Vorsteher der Gemeinde Friedrichshafen, wurde zu einem Predigtbeitrag gerufen.
Fotos: Günter Föll