So wurden die Sonntagsschulkinder des Kirchenbezirks Ravensburg schon vor Beginn des Gottesdienstes in Tettnang am Sonntag, dem 4. Mai 2025 begrüßt.
Auch im Gottesdienst wurde der Gruß noch einmal vertieft: „Der dreieinige Gott: Vater, Sohn und der Heilige Geist freuen sich, dass alle da sind!“, so Bezirksvorsteher Thomas Reichle.
Er diente mit einem Textwort aus Jona 4, Vers 8:
„Als aber die Sonne aufgegangen war, ließ Gott einen heißen Ostwind kommen, und die Sonne stach Jona auf den Kopf, dass er matt wurde.“
Noch vor dem Beginn stimmten zwei Kinder mit einer bebilderten Lesung alle Gottesdienstteilnehmenden auf die „Jona-Geschichte“ ein, so dass die Kinder schnell dabei waren, mit dem Dienstleiter das Textwort zu vertiefen. Besonders wurde deutlich, dass man Verständnis dafür haben könne, dass Jona vor dem Auftrag Gottes davongelaufen sei. „Stellt euch vor, ihr müsstet allen Menschen in Markdorf verkündigen, dass die Stadt zerstört werde!“, so Bezirksvorsteher Reichle. Aber – so die Botschaft des Gottesdienstes – was passiere oder nicht, bestimme immer noch die Gnade Gottes. Gott liebe alle Menschen und daraus ergebe sich auch der Auftrag an uns, versöhnungsbereit zu sein und Gott zu vertrauen. „Auch wenn sich Wünsche oder Vorstellungen nicht verwirklichen, denkt daran, was der liebe Gott an uns schon Gutes getan hat und immer wieder tut“, so Bezirksvorsteher Thomas Reichle. Die Kinder wirkten nicht nur alle im Kinderchor mit, sondern waren ideenreich und motiviert dabei, die vielen Fragen der Brüder – Bezirksevangelist Dirk Bogen wurde um einen Predigtbeitrag gebeten – zu beantworten und Impulse zu vertiefen.
Vor und nach dem Gottesdienst gab es die Gelegenheit, sich bei Zopf und Brezeln zu treffen, denn Kinder und Lehrkräfte aus allen Gemeinden haben sich immer viel zu erzählen.
Und wer noch einmal den Impuls des Bezirksevangelisten nachlesen möchte, kann das hier gerne tun: https://de.wikipedia.org/wiki/Polylemma [05.05.2025]
Fotos: Sabine Lienhard