Am Sonntag, dem 8. Februar 2026, feierten die Bezirksvorsteher den ersten Kindergottesdienst im Jahr 2026 für den Kirchenbezirk Ravensburg in der Kirche in Tettnang.
50 Kinder der Sonntagsschule kamen mit ihren Lehrkräften oder Eltern und begeisterten die Dienstleiter mit ihrem Wissen, ihrer Mitarbeit und der schönen musikalischen Umrahmung.
„Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“
Das Textwort aus Lukas 11 Vers 9 schien Bezirksvorsteher Thomas Reichle zuerst etwas „schwierig“, aber falsch gedacht. Noch vor dem Gottesdienst führte ein kleines Theaterstück zum Thema „Der bittende Freund“ (Lukas 11, 5 – 8) die Kinder auf die „richtige Fährte“, so dass das Thema des Gottesdienstes schnell erschlossen wurde: Eine gute Freundin oder einen guten Freund haben fasst alle Kinder und man konnte anschaulich beschreiben, was damit verbunden ist: Hilfe, Trost, Sicherheit, Kuschelzeit, Zeit, die man miteinander genießt, Verlässlichkeit – er oder sie ist einfach immer für einen da. „Wer ist unser aller bester Freund?“, so Bezirksvorsteher Reichle und auch das war für alle keine schwere Frage: Jesu, denn er könne alles und schenke jedem Einzelnen seine Liebe. Spätestens jetzt war allen klar, dass „Schauspiel“ und Textwort die Botschaft vermittelten, dass man mit allem, was einem bewege, was einen belaste oder Freude mache zu Jesu kommen könne – und zwar im Gebet! Bezirksevangelist Dirk Bogen präzisierte dann noch, was man von Jesu auf jeden Fall erwarten könne, nämlich Hilfe bei schweren Entscheidungen, Trost, Zuwendung und Sicherheit und davon oft mehr, als man sich ausdenken würde, denn „ein wahrer Freund macht mehr, als man erwartet.“ „Hausaufgaben“ gab es aber auch für die älteren Gottesdienstteilnehmenden, denn die Kinder gaben auch den Tipp, dass man mit Jesu auch reden könne, wenn man keine Sorgen oder Wünsche habe, z. B. in dem man danke, für alles, was man schon hat, oder für andere bete, denen es nicht so gut geht. „Eine Hausaufgabe für uns alle“, so der Bezirksevangelist, der den Kindern am Ende des Gottesdienstes für ihre tollen Impulse ausdrücklich dankte.
Eine kleine Jesusfigur samt Textwort gab es nach dem schönen Gottesdienst als „Merkhilfe“ für den Alltag mit nach Hause.
Vor und nach dem Gottesdienst gab es dank der gastgebenden Gemeinde die Möglichkeit, sich mit Brezel, Zopf und Obst zu stärken und sich zu unterhalten – immer wichtig, weil man sich in dem Kreis ja nicht alle Tage trifft.
Fotos: Sabine Lienhard