Am 4.9.2024 feierte Apostel Volker Keck in Langenargen den Gottesdienst. Auch die Gemeinde Tettnang war eingeladen. Die vollbesetzte Kirche „wärmte“ innerlich und äußerlich, so Apostel Keck.
Als Textgrundlage diente der 21.Vers aus 2. Mose 13:
„Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten.“
Der gemischte Chor eröffnete mit dem Lied „Ich, der Herr von Erd und All". „Der Herr meint dich – er hat dich gerufen in sein Haus, an seinen Altar. Er will dir ganz persönlich dienen“, so Apostel Keck. Gott rufe uns zum Gebet, zur Mitarbeit, zum Hüter unseres Nächsten, dass jedem Heil ermöglicht werden könne. Möge unsere Antwort auf diesen Ruf sein: „Herr, hier bin ich.“
Das Textwort – im Kontext betrachtet – zeige die Höhen und Tiefen des Volkes Israel. Gott habe es dabei immer begleitet – Wolken und Feuer seien das Symbol der Gegenwart Gottes. Verdeutlicht wurde der Gedanke an verschiedenen Stationen des Volkes Israel – beginnend mit der Berufung Moses und der Zusage Gottes – offenbart im brennenden Dornbusch: „Ich werde sein, der ich sein werde.“ (2. Mose 3, 14). Beim Bau der Stiftshütte setzte sich eine Wolke auf die mobile Anbetungsstätte. Ein Zeichen der Gegenwart Gottes.
Das Wirken Jesu verdeutliche die Präsenz des Göttlichen auf der Erde – Jesu wirkte Tag und Nacht, was Gott auf dem Berg der Verklärung selbst bestätigte: „Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!“ (Matthäus 17, 5). Und auch am Pfingstfest erschien das Symbol des Feuers als Zeichen göttlicher Präsenz und der Heilige Geist löste das unmittelbare Wirken Jesu ab und wirke bis heute.
Zusammenfassend – so Apostel Keck – sei die Botschaft des Gottesdienstes: „Gott war und ist immer da.“ Diese Gegenwart Gottes könne man erleben, in dem man den göttlichen Impulsen, gewirkt durch den Heiligen Geist im Gottesdienst, folge und das Doppelgebot der Liebe umsetze. Mögen wir nie die Sehnsucht nach unserem Glaubensziel dämpfen.
In seinem Predigtbeitrag riet Bezirksvorsteher Thomas Reichle, Gott immer zu vertrauen.
Der gemischte Chor umrahmte den Gottesdienst in schöner Weise und trug mit dazu bei, dass – so Apostel Keck – alle mit viel Freude im Gepäck nach Hause gehen könnten.
Fotos: Sophie Schlumberger