Am 28. Dezember 2025 feierte Apostel Volker Keck in Friedrichshafen den Jahresabschlussgottesdienst, eingeladen waren auch die Gemeinden Langenargen, Tettnang und Markdorf. Sein besonderes Gepräge erhielt der Gottesdienst auch dadurch, dass der Gottesdienst des Apostels für die Gemeinde Friedrichshafen auch den Höhepunkt im Jubiläumsjahr bildete.
Als Textgrundlage diente das Psalmwort: „Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat (Psalm 103, Vers 2)“.
Ein Mitmachchor aus allen, die gerne und aktiv singen oder gesungen haben, sorgte für eine stimmgewaltige und feierliche Umrahmung des Gottesdienstes.
Zu Beginn wandte sich Apostel Keck mit besonderen Segenswünschen an die Gemeinde Friedrichshafen, die das ganze Jahr schon ihr 100-jähriges Bestehen feiert. Der Segensgruß aus Philipper 1 (Verse 2-6) möge der Gemeinde einen dankbaren Rückblick, aber auch Freude und Ausblick in die Zukunft ermöglichen. Der Dank des Apostels richtete sich an alle aus Zeit und Ewigkeit, die das Evangelium rund um Friedrichshafen verkündet haben. Einen besonderen Dank sprach er auch den Eltern, Großeltern, Trägern eines geistlichen Amtes und den Lehrkräften aus, die in die Kinderherzen so viel Freude hineinpflegten, wovon er sich bei der musikalischen Begrüßung überzeugen konnte.
Das vorgelesene Textwort möge jeder für sich ganz persönlich nehmen, aber es gelte auch der ganzen Gemeinde: Gott habe Gutes an jeder Seele getan, durch seine Nähe und Liebe in den Gottesdiensten, in den Sakramenten, im Wirken in den Gemeinden. Der Heilige Geist habe gestärkt und getröstet und den Glauben an die Wiederkunft Jesu wach- und lebendig gehalten. Das weiter zu tun, sei auch ein Auftrag an die nächste Generation. „Vergiss nicht die Zuwendungen Gottes im Segen und der Gnade, in Gebetserhöhungen und Glaubenserlebnissen“, dann könne „nichts scheiden von der Liebe Gottes.“, so Apostel Keck (vgl. Römer 8, 39). Bei einem Jahresabschlussgottesdienst könne man auch eine Standortbestimmung vornehmen: Haben wir das Jahresmotto umgesetzt und Zeit gefunden, Gutes zu tun? Gutes für uns selbst und den Nächsten? Waren wir vielleicht auch enttäuscht, weil niemand gesehen hat, was wir Gutes tun? Wir mögen aus Liebe zu Gott handeln: „Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!“ (Matthäus 25, 40). Haben wir das Jahr auch genutzt, um uns dem Wesen Jesu anzunähern? Haben wir die Zeit genützt, um zu vergeben oder umzukehren? Wie auch immer die „Bilanz“ aussehe, man möge weiter um Gnade bitten und die Kraft aus dem Heiligen Abendmahl annehmen, so Apostel Keck, der abschließend auch dazu ermunterte, weiterhin Gutes zu tun, niemanden auszugrenzen und auch dem Nächsten das Heil zu gönnen.
Bezirksvorsteher Thomas Reichle und der Vorsteher der Gemeinde Friedrichshafen, Evangelist Bernd Najewitz, wurden um einen Predigtbeitrag gebeten.
Am Ende des Gottesdienstes ertönte ein kräftiges „Reicht euch die Hände“ (GB 339) der ganzen Gemeinde und man nahm gerne die guten Wünsche des Apostels entgegen: „Gehen wir mit Mut, Zuversicht und Hoffnung in das neue Jahr!“.
Fotos. Sophie Schlumberger