Am Sonntag, dem 28. Januar 2024, diente Apostel Hans-Jürgen Bauer einer großen Gemeinde in Ravensburg. Eingeladen waren der Nordbezirk und die Gemeinden Tettnang, Wangen, Markdorf und Friedrichshafen. Hirte Jörg Höschele aus der Gemeinde Tettnang, der im Laufe seiner Wirksamkeit als Amtsträger im Kirchenbezirk Ravensburg als Vorsteher in den Gemeinden Markdorf, Friedrichshafen und Ravensburg diente, wurde altershalber in den Ruhestand gesetzt. Fünf Kindern spendete der Apostel die Gabe des Heiligen Geistes durch Handauflegung und Gebet. Fotos: Jasmin Silva Mayer
Apostel Bauer legte dem Gottesdienst ein Wort aus dem Evangelium nach Lukas zugrunde:
Wachet aber allezeit und betet, dass ihr stark werdet, zu entfliehen diesem allen, was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn.“ (Lukas 21, Vers36)
Das eröffnende Lied des gemischten Chores (CB 176) setzte den ersten Impuls: „Wenn wir unsere Lust am Herrn haben, dann ist unser Herz bei ihm. Wir hoffen darauf, dass der Herr alles so lenkt, dass sein Wille erfüllt werde, denn er möchte, dass wir ewige Gemeinschaft mit ihm haben“, so Apostel Bauer.
Das vorgelesene Textwort sei überschrieben mit „Ermahnung“ zu Wachsamkeit, aber, so Apostel Bauer, er wolle in diesem Gottesdienst zur Wachsamkeit ermuntern, denn das Wort verweise auch in die Zukunft. Die Hinweise aus dem Evangelium würden wachgehalten durch den Heiligen Geist und die Diener Gottes, die das Evangelium verkündigen, so dass wir bestehen könnten, wenn der Herr wiederkomme.
Worüber können wir wachen? Wie sollen wir beten?
Hirte Jörg Höschele erinnerte an Zielvereinbarungen, die im Geschäftsleben eine Rolle spielten. In diesem Gottesdienst habe er erneut die Zielvereinbarung „unterschrieben“, auf ewig beim Herrn sein zu wollen und er gab abschließend noch zwei Ratschläge: Lasst uns die Gottesdienste wert machen und betet auch um Glaubensfreude.
Die Kinder des Bezirks setzten den musikalischen Beginn bei der Ankunft des Apostels und Orchester und gemischter Chor umrahmten die Wortbeiträge und Segenshandlungen abwechselnd und stimmig.
Bei der Spendung des Sakraments der Heiligen Versiegelung dankte Apostel Bauer den Eltern, dass sie ihren Kindern ermöglichten, Gabe des Heiligen Geistes zu empfangen. „Bleibt eine Segensquelle für sie!“, so der Wunsch des Apostels.
Hirte Höschele sei ein Vorbild in Eifer und der liebevollen Zuneigung zu den anvertrauten Gemeindemitgliedern gewesen, ein liebevoller Seelsorger und Mensch, der keinen Unterschied in der Seelsorge machte, so lautete das „Zeugnis“, das Apostel Bauer ausstellen durfte. Hirte Höschele war nicht nur als Vorsteher in den vielen Gemeinden tätig, sondern zuletzt in der Gemeinde Tettnang auch vielseitig bei der Arbeit, als Organist, bei der Grundstückspflege oder beim Altarschmücken. „Auf Hirte Jörg ist immer Verlass“, so Apostel Bauer.