Mit vielen eingeladenen Gemeinden feierte Bischof Volker Keck am 12. Juni 2024 in Ravensburg den Gottesdienst.
Als Textgrundlage diente ein Satz aus dem „Unser Vater Gebet“:
„Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“ (Matthäus 6, Vers 10)
Bischof Keck begrüßte die schöne Gemeinde und wies darauf hin, dass Gott jetzt schenken möge, worum man gebeten habe, vielleicht auch den Trost, den der gemischte Chor besungen hat. Die Zusage Jesu, dass er einen Tröster senden werde, gelte immer noch – der Heilige Geist tröste und stärke in jedem Gottesdienst.
Das „Unser Vater“ beten wir in jedem Gottesdienst – aber beten wir es immer mit derselben Kraft? Oder gehört es nur zum Ablauf einer Liturgie!?, so fragte Bischof Keck. Wir sollten mit dem Willen Gottes ganz und gar einverstanden sein – auch wenn wir den Willen manchmal nicht verstehen können. Jesu sei ein Beispiel dafür, wie er in dem Willen Gottes aufgegangen ist – Jesus war auch Mensch! Jesu habe sich dem Willen seines Vaters ergeben, auch wenn es ihm schwerfiel und er habe auch den Willen Gottes verkündet.
„Was ist der Wille Gottes?“, so Bischof Keck.
Wenn unser „allerheiligster Glaube“ unser Leben dominiere, können wir den Willen Gottes erfüllen und immer mehr in das Wesen Jesu hineinwachsen. „Lasst uns den Willen Gottes auch tun!“
Der Vorsteher der Gemeinde Langenargen, Sven Duwe, wurde zu einem Predigtbeitrag gerufen.
Der gemischte Chor gestaltete den Gottesdienst in schöner und impulsgebender Weise mit.
Fotos: Jasmin Silva Mayer