Am 20. März 2025 feierte Apostel Volker Keck den Gottesdienst in Bad Waldsee, eingeladen war auch die Gemeinde Bad Saulgau sowie die Jugendbetreuerinnen und -betreuer aus dem ganzen Kirchenbezirk.
Als Textgrundlage diente ein Wort aus Habakuk 2, Vers 3:
„Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden zu ihrer Zeit und wird endlich frei an den Tag kommen und nicht trügen. Wenn sie sich auch hinzieht, so harre ihrer; sie wird gewiss kommen und nicht ausbleiben.“
Das Lied des gemischten Chores von der Hirtenliebe habe allen gutgetan und habe an das Evangelium nach Johannes, erinnert, in welchem Jesus als der gute Hirte vorgestellt wird. (vgl. Johannes 10). „Nehmt das mit aus dem Gottesdienst, der Herr kennt euch, liebt euch und er sorgt für euch. Und helfen wir doch dem „guten Hirten“, das verlorene Schaf zurückzuführen.“
Vom Propheten Habakuk werde wenig berichtet, aber zu Beginn sei seine Klage übermittelt. Aber das dürfe man ja auch, dem lieben Gott seine Klagen, seine Sorgen vortragen. Gott habe Habakuk geantwortet, aber die hatte Habakuk nicht erwartet. Das Textwort aber habe Habakuk eine innere Ruhe ermöglicht: Obwohl sich noch nichts an den äußeren Umständen verändert habe, aber Gott habe sich ihm zugewandt. Uns gehe es auch mal wie einem Habakuk, wir sehen Ungerechtigkeit, das Böse, oder auch Krankheit und statt Veränderung, komme noch etwas Neues dazu. „Der Heilige Geist tröstet am Abend – die Verheißung steht noch“, so Apostel Keck. Eine Gemeinde möge miteinander tragen, was belaste. „Lasst uns treu bleiben in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und im Gebet und uns vorbereiten auf die Wiederkunft Jesu. Setzt ein Zeichen in dieser Zeit, dass ihr dem Herrn vertraut.“
Priester Ralph Erhardt aus Friedrichshafen und Priester Michael Mehltretter aus Ravensburg wurden zu einem Predigtbeitrag gerufen.
Die schöne Atmosphäre wurde auch durch die stimmigen Beiträge des gemischten Chors geprägt.
Fotos: Günter Föll