Am 31. Januar 2024 besuchte Bischof Volker Keck die Gemeinde Tettnang und die Mitglieder der eingeladenen Gemeinde Langenargen.
Als Textgrundlage diente Psalm 31, 6:
„In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott.“
Das schöne eröffnende Lied des gemischten Chores „Ja, ich will euch tragen“ (CB 184) passe wunderbar zum Textwort, beschreibe es doch die Zusage, dass Gott uns trage und auch den Wunsch, sich tragen zu lassen von der Gnade, der Liebe Gottes, von betenden Händen und von der Gemeinde. „Schätzen wir den Gottesdienst als etwas Wertvolles, schätzen wir, dass wir unseren Platz in der Gemeinde haben“, so Bischof Keck, der dann die Überschrift des 31. Psalms zitierte: „In Gottes Händen geborgen“. Lass dich tragen von der Hand Gottes, mache es, wie es sich der Psalmist – trotz auch schwerer Umstände – vorgenommen habe, befehle deinen Geist, dein ganzes Sein, dein ganzes Leben, in Gottes Hand. Vorbilder für diese Haltung seien Jesus und Diakon Stephanus, die vor ihrem Tod genau diese Einstellung zum Ausdruck brachten. Sich in die Hand Gottes fallen zu lassen, ihm zu vertrauen, bringe Sicherheit:
Die Hand Gottes lasse sich auf die fünf Finger einer gesunden Hand übertragen:
Evangelist Bernd Najewitz, Vorsteher der Gemeinde Friedrichshafen, wurde zu einem Predigtbeitrag gerufen.
Der gemischte Chor erfreute mit Liedauswahl und Vortragsweise, so dass Bischof Keck sich vor der Verabschiedung wünschte, man möge einfach weitersingen.
Fotos: Sophie Schlumberger