Apostel Hans-Jürgen Bauer feierte am Sonntag, dem 21. April 2024, in Friedrichshafen mit den eingeladenen Gemeinden Markdorf, Tettnang und Langenargen den Gottesdienst. Die Gemeinde Ravensburg war per Livestream dabei.
Priester Helmut Stett und Diakon Jakow Eberhardt, beide aus der Gemeinde Markdorf, wurden in den Ruhestand versetzt. Sabine Wagner-Ostertag aus der Gemeinde Ravensburg wurde als Diakonin ordiniert. Priester Sven Duwe aus Lindau wurde beauftragt, der Gemeinde Langenargen als Vorsteher zu dienen, zuvor wurde Priester Stephan Fingerle von dieser Aufgabe entlastet. Er wird ab heute „nur“ der Gemeinde Lindau als Vorsteher dienen.
Dem Gottesdienst lag ein Textwort aus 2. Timotheus, 1. Kapitel, Vers 14 zugrunde:
„Dieses kostbare Gut, das dir anvertraut ist, bewahre durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt.“
Das eröffnende Lied des gemischten Chores „Halleluja! Schöner Morgen“ (GB 105) nahm Apostel Bauer zum Anlass, den Gottesdienstteilnehmenden zu wünschen, dass man nun in der Stille Gottes Wort erleben möge und vor allem die Zusage spüre, dass Gott jede und jeden liebt. „Vergesst nicht, was er uns bis heute Gutes getan hat“, so Apostel Bauer. Im Kontext des Textwortes werde deutlich, dass es Apostel Paulus – trotz aller Sogen – wichtig war, dass die Anvertrauten weiterhin am Glauben festhalten mögen, um das Anvertraute zu bewahren und weiterzugeben. Dies sei auch heute Auftrag für gläubige Seelen: „Bewahre das kostbare Gut, das dir anvertraut ist!“:
Gelingen könne das, wenn wir die Gabe Heiligen Geistes in uns nutzen, um ein Segen zu sein: „Gib dem Heiligen Geist Raum die wahren Bedürfnisse der Seele zu erkennen, wende bei allem Tun den Maßstab des Evangeliums an“, so Apostel Bauer.
Bischof Volker Keck wurde um einen Predigtbeitrag gebeten.
Den in den Ruhestand versetzten Brüdern dankte Apostel Bauer aus ganzem Herzen: „Ihr habt mit euren anvertrauten Gaben gearbeitet, ihr wart Seelsorger und habt mit ganzer Liebe gedient.“ Der Diakonin und den Brüdern dankte er ebenfalls für ihre Bereitschaft, den Auftrag und das geistliche Amt anzunehmen – es sei der Ruf Gottes und nicht menschliche Überlegung – das möge auch die Sicherheit geben, dass Gott da sei.
Orgel, der gemischte Chor, das Orchester und auch die Kinder, die den Apostel mit einem Lied begrüßten, sorgten für eine wohltuende und stimmungsvolle musikalische Umrahmung.
Fotos: Sophie Schlumberger