Am Sonntag, dem 19. Januar 2025, feierte Apostel Volker Keck einen Gottesdienst in der Gemeinde Lindau. Eingeladen waren auch die Gemeinden Langenargen, Tettnang und Wangen. Zwei Kindern wurde das Sakrament der Heiligen Versiegelung gespendet.
Als Grundlage für die Predigt diente Prediger 11,4:
„Wer auf den Wind achtet, der sät nicht, und wer auf die Wolken sieht, der erntet nicht.“
Zu Beginn verarbeitete Apostel Keck die musikalischen Impulse der Kinder (GB407) und des gemischten Chores (CM 350):“Betende Hände braucht und hat unsere Zeit“, so möge das Jahresmotto 2024 weiterwirken, denn Beten gehöre zu unserem Leben und Alltag, denn wir seien auf die Liebe und Gnade unseres Herrn angewiesen. Und wenn die Kraft zum Beten fehle, dann geh in die Gemeinde, bitte deinen Nächsten das für dich zu tun. Das empfahlen auch die Kinder, die den Apostel mit dem Lied „Wenn der Heiland als Bräutgam erscheint“ begrüßten und in einer Strophe „die Großen und die Kleinen“ aufforderten, Jesu das Herz zu schenken – „Tut das alle“, so Apostel Keck.
Das Buch des Predigers lasse sich gut mit Prediger 12,13b „Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen“ zusammenfassen. Das passe gut zum Jahresmotto 2025 „Es ist Zeit, Gutes zu tun!“. Das bedeute, den Willen Gottes zu tun, sich um das eigene Seelenheil zu kümmern, für das Heil der Kinder Sorge zu tragen und dem Nächsten Gutes zu tun und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt. „Achte nicht auf den Wind“ – im übertragenen Sinne meine das, warte nicht ab, bis die Rahmenbedingungen stimmen, sondern es sei jetzt die Zeit, den Samen des Evangeliums zu säen und sich auch um das eigene Seelenheil zu kümmern: „Besuche die Gottesdienste, beschäftige dich mit der Heiligen Schrift, bete und teile deinen Glauben auch mit deinen Nächsten“, so Apostel Keck., der auch die Eltern und die Gemeinden bat, den Kindern und Jugendlichen die frohe Botschaft des Evangeliums weiterzugeben. Auch wenn man „Gegenwind“ verspüre, weil das Evangelium vielleicht als nicht zeitgemäß angesehen werde, das Evangelium sei aktuell, man brauche nichts hinzuzufügen und nichts wegzulassen: „Geben wir dem Heiligen Geist Raum, dann spüren wir den Rückenwind des Evangeliums“. Die Ernte sei ein Bild für das Gericht Gottes. Für neuapostolische Christen sei sie auch ein Bild für die Wiederkunft Jesu Christi. Und die Wolken seien ein Bild für Bedrängnisse, Sorgen, alles, was die Ernte verzögern - oder gefährden könnte. „Schaut auf Jesu und seine Verheißung, nützt das Heute für die Vorbereitung auf das Wiederkommen des Herrn“, so lautete das Fazit des Apostels.
Zu weiteren Predigtbeiträgen wurden der Vorsteher der Gemeinde Wangen, Priester Albert Schröckeneder und Evangelist Manfred Zinner, Vorsteher der Gemeinde Markdorf gerufen.
Zwei Kindern spendete der Apostel durch Handauflegung das Sakrament der Heiligen Versiegelung: In seiner Ansprache riet er den Eltern, die frohe Botschaft des Evangeliums in die Kinderherzen zu legen, Jesu mit ins Leben zu nehmen und darin auch ein Vorbild zu sein.
Die Kinder, das Orchester und der Gemeindechor umrahmten den Gottesdienst in schöner Weise, wofür sich Apostel Keck nach dem Gottesdienst sehr bedankte.
Fotos: Martina Traub