Am Sonntag, dem 16.02.2025, diente Apostel Volker Keck in der Gemeinde Friedrichshafen, dazu waren die Gemeinden Tettnang, Langenargen und Markdorf eingeladen. Ein Erwachsener empfing die Gabe Heiligen Geistes und Diakon Ralph Erhardt aus Friedrichshafen wurde zum Priester ordiniert.
Der Predigt lag ein Textwort aus Römer 6, Vers 22 zugrunde:
„Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, dass ihr heilig werdet; das Ende aber ist das ewige Leben.“
Einleitend griff der Apostel den Gedanken des Chores auf, dass Stille notwendig sei, um die Stimme Gottes zu hören. Gott wolle dienen, Gnade und das Heilige Abendmahl bereiten, all das sei die Hilfe Gottes, die auch Stammapostel Schneider in seinem letzten Gottesdienst beleuchtet habe: „Gott ist da und schlummert nicht“, so Apostel Keck.
Im Textwort verwende Paulus den Begriff des Sklaven, der Knechtschaft, was kein schönes Bild sei, denn es zeige das Ausgesetztsein und die Abhängigkeit eines Menschen von einem Herrn und Paulus habe das zuerst auf die Sünde und Sünder bezogen. Aber Jesus habe durch sein Opfer den Menschen von dieser „Knechtschaft“ befreit. „Nun sind wir Knechte und Mägde Gottes“, so Apostel Keck. Durch die Sakramente Taufe und Versiegelung werde das Verhältnis zu Gott neu bestimmt und der Heilige Geist habe dauerhafte Wohnung in uns genommen. Dadurch sollte sich unser Wesen verändern, in dem das Wesen Jesu in uns immer mehr Gestalt gewinne, in dem wir
Man möge Gelegenheiten suchen, Gutes zu tun und Wesen Jesu anzunehmen und die Früchte des Geistes wachsen lassen (vgl. Galater 5, 22-23), so Apostel Keck.
Priester Stephan Fingerle, Vorsteher der Gemeinde Lindau, wurde zu einem Predigtbeitrag gerufen.
Vor dem Heiligen Abendmahl empfing ein Erwachsener das Sakrament der Heiligen Versiegelung durch Handauflegung des Apostels. „Der Heilige Geist nimmt nun dauerhaft Wohnung in Ihrem Herzen, schön, wenn Sie fortan diese Kraft in sich spüren.“, so der Wunsch des Apostels.
Dem neu ordinierten Priester gab Apostel Keck die Empfehlung mit, sich am Wesen Christi auszurichten.
Nach dem Gottesdienst gratulierte Apostel Keck zum Jubiläumsjahr und dankte dem schönen Kreis der eingeladenen Gemeinden und besonders auch den Kindern, die mit ihrem Begrüßungslied, „Die Spur der Hoffnung sehen“ einen schönen Impuls setzten. Auch Orchester und Chor bildeten eine wohltuende musikalische Brücke im Gottesdienst.
Fotos: Alexander Grüning