Bischof Jürgen Gründemann feierte am 20. April 2025 in Ravensburg mit den eingeladenen Gemeinden Bad Saulgau, Bad Waldsee, Langenargen, Markdorf, Tettnang und Wangen den Ostergottesdienst.
Als Predigtgrundlage diente das Wort aus dem Markusevangelium 16, die Verse 9 und 10:
„Als aber Jesus auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er zuerst Maria Magdalena, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Und sie ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren, die da Leid trugen und weinten.“
Die Lesung zum Ostergottesdienst stammte aus Matthäus 28, die Verse 1-8.
Einleitend ging der Bischof auf das Lied des Chores „Halleluja, schöner Morgen“ ein und stellte die Frage, ob man dies bestätigen könne oder ob man mit irdischen Dingen beschäftigt sei und sich Sorgen mache. Passend dazu wurde der Bischof von den Kindern mit dem Lied „Gott ist die Liebe“ begrüßt. Wie erleben wir die Liebe Gottes? Er wünsche uns, dass wir diese Liebe jeden Tag sehen und erleben dürfen.
Christus möge uns beeinflussen und das Wesentliche in den Mittelpunkt rücken:
Christus ist auferstanden und lebt, wir sollen auch leben und seine Freude und Liebe in unser Umfeld tragen.
Der Bischof sprach an, dass Jesus den Weg der Selbstverleugnung gegangen sei und nicht sich, sondern seinen Vater in den Mittelpunkt gestellt habe. Auch das könne Vorbild für unser eigenes Leben sein: Der Geist Gottes offenbare das, was wir brauchen und was für unser Heil notwendig sei.
Es gebe auch manches, was man nicht verstehen könne, aber es gehe nicht um Verstehen und Wissen, es gehe um den Glauben. Wer glaubt werde die Herrlichkeit Gottes sehen, denn „Die, die im Glauben sind und mitgehen, will Gott auch mitnehmen, um ihnen die Auferstehung zu schenken“, so Bischof Gründemann.
Es sei heute unsere Aufgabe zu verkündigen: ‚Jesus lebt!‘ Sieht man das auch in unserem Leben? Wir wollen unseren Nächsten spüren lassen, dass er niemals vergessen und verlassen ist. Denn „mit Jesus können wir hinstehen und zeigen: Er ist der Sieger!“
Bezirksevangelist Bogen und Bezirksvorsteher Reichle wurden zu Predigtbeiträgen aufgerufen und verdeutlichten, dass Jesus den Menschen liebevoll und verständnisvoll nachgegangen sei und dass man der Wirksamkeit des Heiligen Geistes vertrauen sollte.
Die Botschaft der Hoffnung laute: Jesus ist auferstanden, er lebt und wird wiederkommen. Wir wollen auf ihn hoffen und diese Hoffnung lebendig halten.
Umrahmt wurden der Gottesdienst von schönen Beiträgen des Chores und Orchesters.
Fotos: Jasmin Silva Mayer