Am 18. September 2025 diente Apostel Volker Keck den Gemeinden Langenargen und Tettnang. Der Gottesdienst wurde auch im Rahmen des „Internationalen Gebetstag für den Frieden“ gefeiert. Die Vereinten Nationen haben den „Internationalen Friedenstag“ 1981 eingeführt und 2002 bekräftigt.
Als Grundlage der Predigt wählte Apostel Keck 1. Mose 13,8:
„Da sprach Abram zu Lot: Es soll kein Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind Brüder.“
Der musikalische Impuls des fein gestimmten gemischten Chores verwies auf die Zuflucht, die man beim Herrn und am Altar suchen und finden könne und stimmte so auf das Thema ein: „Jesus trat nach seiner Auferstehung in den Kreis seiner Jünger, die sich voll Sorge und Angst zurückgezogen hatten und tröstete mit den Worten: „Friede sei mit euch.“ (Johannes 20, 19), das möge auch jetzt für jede einzelne Seele Gültigkeit haben“, so Apostel Keck.
Das gewählte Textwort verdeutliche, wie wichtig der persönliche Friede und der mit dem Nächsten sei. Im Konflikt der Hirten untereinander zeigte Abram, wie man reagieren kann: Man könne dem Anderen den Vorzug geben und sich selbst zurücknehmen.
Auch heute dränge Gabe Heiligen Geistes zum Frieden, zum Einssein und zur Einheit der Kirche Christi. „Wenn hier und da Unfriede ist, dann gib dem Heiligen Geist mehr Raum“, so der Rat des Apostels.
Friede sei aber auch mehr, als ein gutes Miteinander, er sei maßgeblich dazu da, auf die Wiederkunft Jesu vorzubereiten. Wie kann man zum Frieden beitragen?
Der Vorsteher der Gemeinde Ravensburg, Priester Christian Föll, wurde zu einem Predigtbeitrag gerufen.
Mit einem gemeinsamen Schlusslied schickte die Gemeinde Geburtstagsgrüße an Stammapostel Jean-Luc Scheider und Bezirksapostel Michael Ehrich.
Fotos: Sabine Lienhard