Am Mittwochabend, dem 5. März 2025, feierten die Gemeinden Tettnang, Wangen und Langenargen den Gottesdienst mit Bischof Jürgen Gründemann.
Am Mittwochabend, dem 5. März 2025, feierten die Gemeinden Tettnang, Wangen und Langenargen den Gottesdienst mit Bischof Jürgen Gründemann.
Er diente mit einem Textwort aus Jeremia 32, 41:
„Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun, und ich will sie in diesem Lande einpflanzen in beständiger Treue, von ganzem Herzen und von ganzer Seele."
Eingehend auf das Lied des gemischten Chores bat Bischof Gründemann zu überprüfen, ob man geglaubt und erkannt habe, dass Gott die Liebe sei und er zitierte auch, dass ein Lügner sei, wer sage, dass er Gott liebe, aber seinen Bruder hasse. Stammapostel Leber habe einmal den Rat gegeben, jedem auf Augenhöhe zu begegnen.
Eingehend auf das Textwort wurde deutlich, dass Gott den Menschen Gutes tun wolle, ja, es sei ihm sogar eine Freude dies zu tun, obwohl die Menschen ihn – angefangen im Paradies – enttäuscht hätten. „Ist uns das Gute, das uns Gott schenkt, noch bewusst?“, so Bischof Gründemann. Gott habe uns Gutes getan, indem er uns eingepflanzt, eingewurzelt und verwurzelt habe durch sein Wort, die Sakramente und seine Liebe. Prüfungen, die uns auch einmal an Grenzen stoßen lassen, könnten dafür sorgen, dass die Verwurzelung tiefer und fester werde. Wenn das Wort Gottes aufgenommen werde, stärke das die Festigung und Tiefe des Glaubens. Und – so Bischof Gründemann abschließend – wer so fest verwurzelt im Willen und der Liebe Gottes sei, dem mache es Freude, Gutes zu tun.
Bezirksevangelist Dirk Bogen wurde zu einem Predigtbeitrag gerufen, indem er den Anwesenden riet, die (Glaubens) Wurzeln dorthin auszustrecken, wo Jesu sei. (vgl. Jeremia 17, Vers 8).
Der gemischte Chor umrahmte den Gottesdienst in schöner Weise.
Fotos: Torsten Gräber